Communigué "GEOCHANGE"
Kommuniqué zur Lage der globalen Veränderungen in unseres Planeten GEOCHANGE zwecks Präsentation in der UNO in der Europäischen Union in Internationalen Organisationen sowie zur Unterbreitung für die Regierungen aller Länder
Dieses Kommuniqué wurde mit Hilfe führender Persönlichkeiten internationaler Organisationen, Universitäten, wissenschaftlicher Institute und Zentren sowie von Wissenschaftlern verschiedener Länder erarbeitet.
Das Kommuniqué wurde vom Koordinierungsrat der Weltorganisation für wissen-schaftliche Kooperation (WOSCO) und vom globalen Netz der Erdbebenprognose initiiert und vorbereitet.
Unter GEOCHANGE werden natürliche Veränderungen der geologischen Sphäre unseres Planeten unter dem Einfluss endogener, exogener und kosmischer Fakto-ren, wie z. B. die Sonnenaktivität und andere im Sonnensystem vor sich gehende Prozesse, die negative Konsequenzen für die Entwicklung der Menschheit haben können, verstanden.
Gegenwärtig liegen zahlreiche wissenschaftliche Belege vor, die auf eine zuneh-mende, globale Veränderung hinweisen. Das sind Prozesse der Be-schleunigung des Tempos von geodynamischen Aktivitäten der Erdkruste, die sich unter anderem als Erdbeben und Vulkaneruptionen reflektieren können. Weltweit besteht eine erhebliche Unterschätzung der Auswirkungen derartiger geologischer Vorgänge und deren Einflüsse auf die Veränderungen des Klimas.
Es wird darauf hingewiesen, dass alarmierende prognostische Daten über eine zu-nehmend rasante Beschleunigung der Drift der Magnetpole der Erde seit 1999 be-stehen, durch die sich nicht nur globale klimatische Veränderungen ergeben, son-dern auch wesentliche Veränderungen in den energetischen Prozessen der Geos-phäre, d. h. in den Strukturen des inneren und äußeren Erdkerns, die für die Formierung des Magnetfelds unseres Planeten verantwortlich sind, vollziehen. Gleichzeitig und parallel dazu wurde eine Verminderung des Geomagnetfelds um durchschnittliche 1,7 % in den letzten 25 Jahren festgestellt. In einigen Regionen unserer Erde, z. B. im südlichen Teil des Atlantischen Ozeans, sind es sogar 10 %. Wir möchten in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam machen, dass das Magnetfeld der Erde durch Abschirmung mittels Kraftlinien einen Schutzschild der Biosphäre der Erde darstellt. Es schützt alles Leben auf unserem Planeten vor dem Eindringen von harter kosmischer Strahlung, die Schadfaktoren für alle Formen des biologischen Lebens auf unserem Planeten sind. Des Weiteren ist die Ausweitung des Winkels der Scheitelpunkte des geomagnetischen Felds (Magnetosphäre) zu berücksichtigen, der 1990 45° erreicht hat. Daraus ergeben sich Polarlöcher in der Magnetosphäre am Nordpol und Südpol.
Die Drift der Erdmagnetpole und die Öffnung der Scheitelpunkte hat nicht nur das Eindringen von harter kosmischer Strahlung zur Erdoberfläche zur Folge, sondern auch die Umverteilung der Temperatur in ihren oberen Schichten. Derartige Veränderungen können zur Umverteilung der Zonen der Bildung von Zyklonen und Antizyklonen führen und daraus folgend auf die globale klimatische Veränderung Auswirkungen haben. Dieser wichtige Faktor wurde bisher bei der Einschätzung von Wirkungen exogener Faktoren auf globale klimatische Veränderungen auf unseren Planeten nicht berücksichtigt. Die Erhöhung der vulkanischen und seismischen Aktivität kann aber im Unter-schied zu klimatischen Veränderungen zu plötzlichen katastrophalen Folgen für große Regionen auf unserem Planeten führen, Menschleben ins Grab bringen, die Bevölkerung ganzer Territorien obdachlos machen, individuelle Existenzen, die Wirtschaft und ganz Staaten zerstören sowie weit verbreitete Epidemien von Infektionskrankheiten verursachen.
Zurzeit ist die Weltgemeinschaft nicht vorbereitet, Vorsorge für eventuelle, derartige Situationen zu entwickeln. Man muss aber wissen, dass in der geologischen „Le-bensgeschichte“ unseres Planeten mehrmals Perioden mit erheblicher Erhöhung der endogenen Aktivität stattfanden. Eine derartige Periode erheblicher Erhöhung der endogenen (geosphärischen) Aktivität befindet sich derzeitig im Anfangsstadium, worauf zahlreiche wissenschaftlich fundierte geologische Indikatoren verweisen. Einzelne Fälle starker Erdbeben und Vulkaneruptionen, die zu großen Opfern und Zerstörungen in dem einen oder anderen Land in den letzten Jahren geführt haben, wurden bisher gewöhnlich durch breite internationale Hilfe von verschiedenen humanitären Weltorganisationen und verschiedenen Staaten unterstützt.
In der Periode von Naturkataklysmen (erdgeschichtliche Katastrophen) mit einem umfangreichen Ausmaß, wird ein spezieller völker- und staatsrechtlicher, administrativer und finanzieller Mechanismus für die Leitung und Koordinierung der Bergungs-, Aufbau- und anderer internationaler Maßnahmen in Regionen der Naturkatastrophen erforderlich sein.